St. Jacobus der Jüngere

St. Jacobus der Jüngere

Die im Atrium aufgestellte Sandsteinplastik des Apostels Jakobus des Jüngeren, ist ein Werk des in Berlin geborenen Bildhauers Emil Alexander Hopfgarten (1821-1859). Sie ist ein Geschenk des königlichen Patrons, König Friedrich Wilhelm IV. zur Einweihung 1845.

 

Die Bedeutung des hebräischen Namens "Jakobus" ist "Gott möge schützen". Neben der Gestalt Jakobus »des Älteren«, Sohn des Zebedäus, (in der Ikonographie dargestellt mit Pilgerstab und Jakobsmuschel), kommt in den Evangelien noch ein weiterer Jakobus vor, der »der Jüngere« genannt wird. Auch er scheint in den Listen der von Jesus persönlich erwählten zwölf Apostel und wird als Sohn des Alphäus bezeichnet. Viel mehr ist über sein Leben nicht bekannt. Der Legende nach kam er um, indem man ihn von der Mauer des Tempels stieß und, am Boden liegend, gesteinigt und schließlich mit einer Keule oder Walkerstange erschlug. Jakobus der Jüngere wird mit einer Walkerstange oder Keule in den Händen dargestellt. So auch unsere Jakobus-Figur von Emil Hopfgarten, die eine Walkerstange mit aufgesetztem Kreuz hält. Jakobus' Grab wird in der Apostelkirche in Rom verehrt.

 

Er ist Patron von Friesland, außerdem Patron der Hutmacher, Krämer, Walker, Pastetenbäcker, Gerber und Konditoren. Sein Festtag ist der 3. Mai.