Aktuelles

Themenwoche Pflege vom 18. bis 25. September in der St. Jacobi-Kirche

Ausstellung "DaSein - Ein neuer Blick auf die Pflege vom 18. September bis 14. Oktober 2011

DaSein - Ein neuer Blick auf die Pflege

 

 

Ballspiele im Pflegeheim Ballspiele im Pflegeheim

Eine Woche mit Vorträgen, Filmvorführung und Lesung rund um das Altern und die Pflege beginnt am 18. September 2011 mit einem Gottesdienst und der Eröffnung der Ausstellung "DaSein - Ein neuer Blick auf die Pflege".

 

Sonntag, 18.09.2011, 11 Uhr

Eröffnungsgottesdienst mit Pfarrer Volker Steinhoff, anschließend Eröffnung der Ausstellung

„DaSein - Ein neuer Blick auf die Pflege" mit Imbiss und Getränken

 

 

Montag, 19.09.2011, 16 - 19 Uhr

Vorträge für Angehörige und Betroffene zum Thema „Angehörige und Pflege" mit anschließendem Gespräch über das jeweilige Thema:

 

„Mit Demenz so lange wie möglich zu Hause leben"

Referentin: Gisela Seidel,Pflegestützpunkt Friedrichshain-Kreuzberg

 

„Alt darf man werden, nur nicht krank..." Der demografische Wandel - eine besondere Herausforderung an Politik, Gesellschaft und vor allem.... jeden Einzelnen

Referent: Frank Schumann, „Fachstelle für Pflegende Angehörige", Berlin

 

„Man kann nicht immer nur lächeln!" Ursachen für Konflikte und Probleme in der Pflege

meines Angehörigen zu Hause Referentin: Gabriele Tammen-Parr, „Pflege in Not", Diakonisches Werk Berlin, Stadtmitte e.V.

 

 

Mittwoch, 21.09.2011 (Weltalzheimer Tag),12 - 15 Uhr

Jugend-Berufs-Infotag für Schulklassen: Mitarbeiter der Agentur für Arbeit berichten über Ausbildungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten, Mitarbeitende der Diakonie-Station Kreuzberg (Peter Schulz, Pflegedienstleiter, Frank Gruhle, Qualitätsbeauftragter, Sina Wolfert, Krankenschwester) schildern den Berufsalltag und beantworten Fragen zur Pflege

 

 

Freitag, 23.09.2011, 17 - 19 Uhr

Leben mit Demenz: Filmvorführung „Frau Walter Jens", anschließend Diskussion und Fragerunde mit Christine Ahl, Sozialarbeiterin der Haltestelle Diakonie und Jörg Schmidt, Krankenpfleger der Diakonie-Station Kreuzberg

 

 

Sonntag, 25.09.2011,

11 Uhr

Gottesdienst für Pflegende und Gepflegte, für Demenzkranke und Gesunde mit Pfarrer Volker Steinhoff

 

Achtung! Terminänderung!

jetzt 18 Uhr

Lesung mit Katrin Hummel, "Gute Nacht, Liebster"Demenz. Ein berührender Bericht über Liebe und Vergessen. Anschließen Diskussion und Berichte und Erzählungen von Menschen, die Demenzkranke betreuen und pflegen, mit Imbiss und Getränken

 

Mit freundlicher Unterstützung der Fa. Merz und der Buchhandlung Moritzplatz



Lesung mit Katrin Hummel: Sonntag, 25. September, 18 Uhr

"Gute Nacht, Liebster"

Demenz - Ein berührender Bericht über Liebe und Vergessen von Katrin Hummel

Es ist eine wahre Geschichte, geschrieben wie ein Roman, erzählt aus der Perspektive seiner Heldin Hilda Dohmen. Und um es gleich vorab zu sagen: Halten Sie die Taschentücher griffbereit, denn Sie werden sie brauchen! „Gute Nacht, Liebster" ist lehr- und hilfreich. Vor allem aber ist das Buch eine Hommage an die Liebe und damit ein wahrer Kunstgriff der Autorin Katrin Hummel, der es gelingt, den Leser auf 280 Seiten auf zutiefst bewegende Weise zu fesseln, ohne dabei auch nur ein einziges Mal ins Kitschige oder Sentimentale abzugleiten.

 

1955: Hilda ist vierzehn Jahre alt, als sie dem ein Jahr älteren Hans Dohmen begegnet. Trotz ihrer Jugend spüren beide von Anfang an, dass sie füreinander bestimmt sind, und Jahre später heiraten sie, bekommen zwei Töchter. Hilda arbeitet als Lehrerin, Hans betreibt erfolgreich den ererbten Familienbetrieb. Die Dohmens sind glücklich. Bis 1993. Da fängt Hans plötzlich an, seltsam zu werden. Midlife-Crisis?

 

Danach sieht es zunächst aus. Von einem Tag zum anderen scheint der inzwischen 53jährige Hans Dohmen von allem und jedem die Nase voll zu haben. War er früher sanftmütig, so braust er jetzt leicht auf, ist wortkarg und am liebsten mit sich allein. Er wird unzuverlässig, vergesslich und vor allem gleichgültig. Nicht einmal der Tod seiner geliebten Mutter vermag ihm ein Gefühl abzuringen.

Die Ärzte sind zunächst ebenso ratlos wie Hilda und sprechen von „reduzierter Stimmungslage mit depressiver Komponente", doch verschaffen die verordneten Medikamente keinerlei Linderung. Vielmehr verschlechtert sich Hans' Zustand, und bald kann Hilda ihn kaum mehr unbeaufsichtigt lassen: Er verletzt sich schnell und häufig, ist eine Gefahr für sich selbst. Dann fährt er einen kleinen Jungen an und wird eine Gefahr für andere.





Das Urteil: Frontotemporale Demenz, eine Form von Demenz, die im Gegensatz zur Alzheimerschen Erkrankung jüngere Menschen ereilt und bei der, anders als bei Alzheimer, zu Anfang nicht so sehr Gedächtnis und Orientierungsfähigkeit beeinträchtigt sind, sondern Persönlichkeit und Sozialverhalten. Die Autorin Katrin Hummel versteht es vorbildlich, die Krankheit und ihre Symptome so zu erklären, dass der unerfahrene Leser schrittweise an das Thema herangeführt wird. Ebenso behutsam, wie sich die Protagonistin Hilda Dohmen ihrem persönlichen Schicksal stellt.

 

Zu Anfang kann sie nicht glauben, dass es ihrem geliebten Hans jemals so schlecht gehen wird, wie Ärzte und Fachliteratur prophezeien. Sie überträgt ihre Hoffnung und ihren Kampfgeist auf ihren Mann, und der vertraut ihr bedingungslos – zu Recht, wie sich im Verlauf der Geschichte zeigt.

 

Katrin Hummel, Jahrgang 1968 und verheiratete Mutter von zwei Kindern ist eine erfahrene Journalistin und arbeitet seit Jahren als Redakteurin für die FAZ. Daneben ist sie eine erfolgreiche Buch-Autorin, die bisher mit Unterhaltungsliteratur für Frauen von sich reden machte („Anrufer unbekannt“, „Herz zu verschenken“, „Hausmann gesucht“).

 

Mit Gute Nacht, Liebster ist der Vierzigjährigen ein Kunststück gelungen. Das Werk ist ungemein informativ, verfügt über einen fachbezogenen Anhang der Deutschen Alzheimer Gesellschaft, und darf Angehörigen von Demenzkranken guten Gewissens als hervorragender Ratgeber empfohlen werden.

 

Doch ist das Buch in erster Linie eine Liebesgeschichte, und zwar eine, wie es sie nur selten gibt. Wir alle kennen die wunderschönen Worte aus dem I. Korintherbrief: „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei. Aber die Liebe ist die größte unter ihnen.“ Hilda und Hans Dohmen haben diese Worte gelebt. Und Katrin Hummel ist gelungen, diesem Teil ihres Lebens ein Denkmal zu setzen.





Singen macht Spaß - besonders in Gemeinschaft

Wir treffen uns immer donnerstags um 19.30 Uhr zur Chorprobe

 

Singen! Es ist so leicht. Es tut so gut. Es fördert Gesundheit und Intelligenz. Sie haben schon lange nicht mehr gesungen? Höchste Zeit, dass Sie wieder einsteigen. Kommen Sie zu uns und spüren Sie, wie der Zauber des Gesangs auf Sie wirkt. Sie glauben es nicht? Lesen Sie hier weiter und dann kommen Sie zu uns.

 

Mit unserem neuen Chor in St. Jacobi, können Sie all das live miterleben. Kommen Sie doch mal vorbei und probieren Sie es aus. Singen macht Spaß - und in der Gruppe erst recht. Wir sind ein gemischter und offener Chor. Jeder, der Freude am Singen hat ist willkommen.

 

An jedem Donnerstag, um 19.30 Uhr treffen wir uns zur Probe im Gemeindesaal der St. Jacobi-Luisenstadt-Gemeinde, in der Oranienstr. 132. Unser neuer Chorleiter ist Jonas Sandmeier. Unter seiner begabten Leitung und in der Gruppe macht das Singen noch mehr Spaß, als zu Hause unter der Dusche.

 

Sie sind herzlich eingeladen, kommen Sie doch einfach mal vorbei und schauen Sie sich die Proben an.

 

Weitere Informationen erhalten Sie im Gemeindebüro 030 -616 09 616